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Topinambur anbauen

Topinambur ist mein "Gemüse" für den Winter. Obwohl wir es beim Topinambur ja eigentlich mit einem engen Verwandten der Sonnenblume zu tun haben.Gegessen werden die Knollen in denen die Pflanzen im Winter die Nährstoffe für die neue Saison einlagert.

Gerade wenn im Garten wenig zu holen ist kann man bei frostfreiem Boden die Knollen aus der Erde holen und ein wenig Gartenzeit an sonnigen Wintertagen genießen. Bevor man Topinambur allerdings im Garten anbaut sollte man sich einmal im Gemüsegeschäft Topinambur kaufen. Denn an seinem säuerlichen Geschmack scheiden sich die Geister. Man liebt oder hasst ihn.

Sagt einem der Geschmack aber zu sollte man sich diese einfach zu ziehende und anspruchslose Pflanze unbedingt in den Garten holen.

 

Topinambur stellt wenig Ansprüche

Einmal im Garten bleibt einem Topinambur viele Jahre lang treu. Dabei stellt er wenig Ansprüche an den Boden. Er verträgt nährstoffarme Böden, auch wenn etwas Kompost vor und während des Frühlings und Sommers die Knollen größer werden lässt. Und das spart einem in der Küche später das mühsame Schälen kleiner Knollen. Lockerer sandiger Boden ist ihm sicher lieber, Staunässe sollte man vermeiden.
In Punkto Temperatur gedeiht Topinambur von Nordeurpa bis zum Mittelmeer.

Topinambur kauft man als Knollen

Wer Topinambur im Garten möchte kann im Versandhandel Knollen bestellen. Beispielsweise bei Dreschflegel. Da sich die Knollen aber stark ausbreiten kann man vielleicht auch bei den Gemüsefreunden in der Umgebung fragen, ob man ein paar Knollen bekommt. Bestellt werden können die Knollen übrigens meist nur während der Pflanzzeit von Februar bis April.

Pflege

Topinambur braucht wenig Pflege. Sind die ersten Blätter gewachsen nimmt Topinambur jedem Unkraut das Licht. Meistens reicht es einmal im Frühjahr zu jäten. Dazu noch zwei Düngergaben zu Beginn und Mitte des Sommers.

Mann muss allerdings darauf achten, dass sich Topinambur nicht zu sehr im Beet ausbreitet. Die Pflanze wuchert stark. Man kann mit einer Wurzelsperre das seitliche Wachstum begrenzen. Wem das zu viel Aufwand ist der kann wie ich die seitlichen Triebe einfach ausstechen.

 

Ernte

Erntezeit des Topinambur ist im Winter zwischen November und März, wenn die Pflanzen überirdisch abgestorben sind und die Knollen alle Nährstoffe eingelagert haben, aber noch wieder austreiben.

Ich lasse die Stengel im Herbst stehen. Dann weiß man wo die Knollen zu finden sind. Zunächst ziehe ich die abgestorbenen Stengel aus der Erde. Aber Achtung, nicht gleich auf den Kompost damit. Oft sind gerade an den stärkeren Stengel unten schon vielen Knollen zu finden. Diese pflücke ich selbstverständlich ab. Danach hole ich mit einer Grabgabel vorsichtig die restlichen Knollen aus der Erde. Alle großen Knollen landen in der Küche. Mittlere und kleiner Topinambur-Knollen stecke ich gleich wieder in die Erde für die kommende Saison.

Für einen guten Saisonstart kommt danach noch locker Kompost auf das Topinambur-Beet. Diesen muss man gar nicht untergraben. Bis die Knollen die Nährstoffe im Frühjahr benötigen haben die Regenwürmer und der Regen sie nach unten befördert.

 

 

 

 
 
 

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